Ernährungsumfrage
Teilgenommen haben 260 Hundebesitzer und ihre Vierbeiner. Wir möchten uns bei allen Teilnehmern bedanken und uns gleichzeitig entschuldigen, dass wir nicht alle einzelnen Briefe beantworten konnten.
Das Diagramm unten gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Fütterungsmethoden.
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Interessant ist der hohe Anteil an Hundebesitzer, die aus Krankheitsgründen ihren Hund auf „Barf-Fütterung“ umgestellt haben.
Das folgende Diagramm zeigt die Häufigkeit der Erkrankungen bezogen auf die Fütterungsmethoden.
Besonders auffällig ist, dass bei der Verteilung der Erkrankungen auf die einzelnen Fütterungsmethoden das „Barfen“ am Besten abschnitt.
Hier wurden die Hundebesitzer, die aus Krankheitsgründen auf „Barfen“ umstellten nicht berücksichtigt, da nahezu alle Hunde durch diese Fütterung eine deutliche Besserung der Symptomatik zeigten.
Die Umfrage zeigte aber auch, dass bei Trocken- und Dosenfütterung, sowie bei selbst hergestellten Futter insgesamt neun Vierbeiner über fünfzehn Jahre alt wurden.
Das nächste Diagramm zeigt die Häufigkeit der einzelnen Erkrankungen, wobei Knochen- und Gelenkerkrankungen weit vorne liegen.
Hierbei handelte es sich bei ca. 50% um Arthrose und zu 33% um HD. Oft wird bei diesen oder ähnlichen Erkrankungen kein Zusammenhang mit der Ernährung gesehen. Unsere Praxis widerlegt dies aber, denn bei allen Hunden, die aufgrund von Knochenerkrankungen auf artgerechte Rohfütterung umgestellt wurden, trat eine deutliche Besserung der Symptomatik auf.
Das Magen- und Darmerkrankung fütterungsbedingt sein können, ist unstrittig, zumal es sich hier nicht um eine virale oder bakterielle Akuterkrankungen handelte. Zu 23% waren es Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, leider mit der Tendenz „steigend“.
Das nahezu jeder zehnte Hund an Krebs stirbt bzw. eine Haut- oder Herzerkrankung hat, ist für uns ein erschreckendes Ergebnis. Genauso der Anteil der Futtermittelallergien; diese 7% sind nach unserer Meinung sehr hoch, zumal hier die Grauzone der unerkannten Fälle bestimmt noch einen höheren Prozentsatz ergeben hätte.
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Zusammenfassend zeigt die Krankheitsstatistik der Hunde unserer Meinung nach ein ähnliches Bild wie die, des Menschen der reichen Industrienationen. Viele Erkrankungen sind auch hier sogenannte „Zivilisationskrankheiten“, die unstreitbar mit denaturierten Futtermitteln und der Umwelt zusammenhängen.
Bei den Vierbeinern kommen außerdem noch durch die Zucht bedingte Defekte und Prädispositionen hinzu.
Leider konnte in dieser Umfrage das Gewicht der einzelnen Tiere nicht berücksichtigt werden. Falsche Ernährung führt leicht zu Übergewicht und ist so sehr oft zusätzlich Auslöser einer Vielzahl von (Folge-)Erkrankungen.
Selbstverständlich erheben wir keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit und Vollständigkeit. Unsere Ergebnisse decken sich jedoch mit denen der niederländischen Studie der Fa. Energique, wo 200 Hunde sechs bis acht Wochen mit ausgewogener Frischfleischkost gefüttert wurden (siehe dazu auch: www.energique.nl).
Wir möchten an dieser Stelle an alle verantwortungsvollen Züchter appellieren, ausschließlich mit gesunden Tieren zu züchten und auf wertvolle Ernährung der Hündin und der heranwachsenden Welpen zu achten. Nach unserer Auffassung würde dies die meist recht hohen Welpenpreise viel mehr rechtfertigen, als ein „toller“ Stammbaum.
Weitere Fragen zur Umfrage beantworten wir gerne entweder per E-Mail oder auch am Telefon.
info@dogs-consulting.de oder 0 93 93 / 99 36 6