Massai im Wasser

Wildvögel – und was wir für sie tun können!

Vögel füttern, auch im Sommer!

Vögel füttern, auch im Sommer!

Am 8. März war Prof. Peter Berthold bei Marcus Lanz im ZDF. Neben vielen anderen Projekten sprach er dort über die Einstellung zum Tier. Prägnantes Beispiel: China und Indien. In China gibt es kaum noch freilebende Vögel, Insekten, Eidechsen usw. Zitat Berthold: Der Chinese ist alles. In Indien jedoch, wo vielfach die Religion den freundlichen Umgang mit Tieren vorschreibt, „kreucht und fleucht“ es an jeder Ecke. Es hängt also nicht mit der Population zusammen (Indien und China haben ähnlich viele Einwohner und Indien die kleinere Fläche), sondern einfach nur damit, wie man mit Tieren umgeht.

 

Die Vögel in Deutschland sind größtenteils stark bedroht. Auch hier wieder ein Zitat:

Die Anpassungsfähigkeit der Vögel nützt nichts, wenn sie nichts zu fressen und keine ruhigen Nistplätze haben.

 

 

 

Unsere Vögel leiden also unter der Zivilisation! Warum:

  • Zu wenig Futter für die vorhandenen Vögel, da unsere Gärten verbaut, ohne natürliche Wildsamen und sozusagen „gekehrt“ sind.
  • Die Brut oder die Elterntiere sterben, da die Vögel immer weitere Strecken fliegen müssen, um genügend Futter für sich und ihre Jungen zu finden und so immer mehr entkräften.
  • Die Brutpflege wird immer schwieriger, weil den Vögeln die Rückzugsgebiete fehlen. Hier hat Prof. Berthold nun ein großes Projekt mit Gemeinden am Bodensee. Durch Renaturierung von Brachflächen möchte man diese Rückzugsgebiete schaffen.

 

Wir haben uns entschlossen, unseren Piepmätzen zu helfen! – Wir füttern ganzjährig!

Was früher total abgelehnt wurde, wird jetzt von vielen Vogelforschern empfohlen. Helfen Sie den Vögeln durch die Ganzjahresfütterung. Das hat folgende Vorteile für die Vögel:

  • Im Herbst und Winter wissen die Vögel schon, wo Ihre Futterstelle ist – sie müssen keine kraftraubende Suche starten, wenn das Naturfutter knapp wird.
  • Die Brutpflege wird erleichtert, da die Elterntiere sich selbst mit Körnern versorgen können, während sie die Jungen mit  Insekten aufziehen.
    Jungvögel, die aus dem Süden zurückkommen, wissen bereits, wo sie sich versorgen können.
  • Keine Angst, es ist erwiesen, dass Vögel, so lange Sie genügend Futter finden, immer ein Insekt einem Futterhäuschen vorziehen – wir „Ganzjahresfütterer“ dienen nicht als Fastfoodkette, sondern als Sozialstation in der Not.

 

Und wenn Sie es besonders gut machen wollen, hängen Sie ein paar Nistkästen in den Garten. Als Dank für ungestörtes Wohnen, werden die gefiederten Kerlchen Sie tatkräftig bei der Schädlingsbekämpfung unterstützen.

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