Wichtige Spuren- und Mengenelemente für Hunde: Zink, Mangan, Kupfer, Magnesium

Diese Nährstoffe spielen eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden, das Immunsystem, die Hautgesundheit und für viele weitere Funktionen im Körper unseres Hundes.

1. Zink
Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt ist. Es unterstützt die Hautgesundheit, fördert die Wundheilung und stärkt das Immunsystem. Ein Zinkmangel kann zu Hautproblemen, Haarausfall und einem geschwächten Immunsystem führen.

2. Mangan
Mangan ist ein Spurenelement, das vor allem für den Knochenstoffwechsel, die Bildung von Bindegewebe und die Funktion der Enzyme notwendig ist. Es trägt zur Gesundheit der Gelenke bei und unterstützt die normale Entwicklung des Bewegungsapparates. Ein Mangel kann sich durch Wachstumsstörungen oder Gelenkbeschwerden zeigen.

3. Kupfer
Kupfer ist ein Spurenelement, das für die Bildung roter Blutkörperchen, die Eisenaufnahme und die Funktion des Nervensystems unerlässlich ist. Es trägt auch zur Pigmentierung von Haut und Fell bei. Ein Kupfermangel kann zu Anämie, Haarausfall und Hautproblemen führen.

4. Magnesium
Magnesium ist ein Mineralstoff (Mengenelement), der eine zentrale Rolle bei der Muskel- und Nervenfunktion spielt. Es unterstützt die Energieproduktion, fördert die Entspannung der Muskeln und kann bei Stress oder Muskelverspannungen hilfreich sein. Ein Mangel an Magnesium kann zu Muskelkrämpfen, Schwäche oder Unruhe führen.

Fazit:
Eine ausgewogene Versorgung mit Zink, Mangan, Kupfer und Magnesium ist essenziell für die Gesundheit und das Wohlbefinden unseres Hundes.

Hierzu ein kleines Beispiel: Fettarmes Rindfleisch hat ca. 0,07mg Kupfer, Haferflocken 0,4mg oder Erbsen 0,8mg, jeweils in 100g. Ein 20kg-Hund benötigt durchschnittlich 2mg Kupfer täglich (Meyer/Zentek). Daran kann man gut erkennen, dass es sinnvoll sein kann, Spurenelemente zuzugeben.