Auch im Winter gibt es schöne Tage am Strand

Auch im Winter gibt es schöne Tage am Strand

Einige Länder sind von uns im Sommer mit Hunden schon besucht worden, mit unterschiedlichen aber immer guten Erfahrungen:

Niederlande:

Die Niederlande punkten mit wunderbar breiten Stränden. Hunde sind sogar in Hotels oft willkommen. Auch sonst sind die Niederländer sehr hundefreundlich und sehr entspannt im Umgang mit den Vierbeinern. Insgesamt haben wir festgestellt, das niederländische Hunde gut erzogen sind und wenig Aggressionen zeigen. Das ist bei den vielen freilaufenden Fellnasen am Strand sehr angenehm. Kampfhundgesetze gibt es auch in den Niederlanden. Hierzu sollte man sich vorher informieren, wenn man einen Hund dieser Rasse besitzt und in die Niederlande fahren möchte.

 

Großbritannien:

Großbritannien verfügt nicht überall über breite Strände. Trotzdem wird überall an Hunde gedacht. Oft sind ganze Abschnitte (wirklich lange Stücke) extra für Hunde frei gegeben: „Here you can exercise your dog“. Die Briten sind sehr hundefreundlich und haben selbst auch viele Tiere. Etwas problematischer wird es in Hotels und Restaurants. Dort sind Hunde nicht immer gern gesehen. Am besten informiert man sich vorher, wo die Vierbeiner akzeptiert werden. Ferienhäuser bekommt man auch mit mehreren Hunden. Camping ist ideal für Hundebesitzer. Hier hat man überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil, man wird überall herzlich aufgenommen.

 

Frankreich:

Die Franzosen sind ganz im Gegenteil zur landläufigen Meinung auch sehr entspannt im Umgang mit Hunden. Normandie, Bretagne und auch die Atlantikküste haben sehr breite Strände mit  vielen Abschnitten, die sogar im Sommer fast menschenleer sind. Egal ob Camping oder Hotels, Hunde sind in den meisten Fällen willkommen. Und keine Angst vor der Sprache: Man kommt auch „mit Händen und Füßen“ durch.

 

Italien:

Auch in Italien haben wir gute Erfahrungen gemacht. Besonders die Toscana eignet sich gut für Hundebesitzer. Strände sind in Italien nicht immer sehr breit und oft stark frequentiert. „Spaggia publica“ (öffentlicher Strand) kann auch mit Vierbeiner besucht werden. Leider sind aber viele Strände von Hotels für die Gäste gebucht. Dort gibt es mit Hund oft Probleme. Ansonsten haben wir auch mit den Italienern nie Schwierigkeiten gehabt, wenn wir Hunde mitgebracht haben. In Restaurants und Bars bekommt man aber oft eine Absage, wenn man die Fellnase mit hinein nehmen möchte.

 

Dänemark:

Dänemark hat wie Frankreich und die Niederlande sehr breite Strände. Auch hier hat man viele Möglichkeiten sich mit Hund und sogar mit Pferd zu erholen. Leider hat Dänemark in letzten Jahren durch die strikte Durchsetzung der Kampfhundgesetze negative Schlagzeilen gemacht. Ob man dorthin fahren möchte, wenn man eine Kampfhundrasse oder einen Mischlung aus dieser Richtung besitzt, muss jeder selbst entscheiden bzw. vorher entsprechende Informationen einholen.

 

Österreich und die Schweiz:

Bergwandern, Trekking und vieles mehr, wer sich gerne an der frischen Luft bewegt und auch keine Angst hat, eine Berg hinauf zu steigen, ist hier richtig. Auch hier gilt bei der Urlaubsplanung: Informieren, wo der Hund mitdarf und wo nicht. Ansonsten gibt es wenig Probleme, wenn man sich entsprechend verhält.

 

Deutsche Nord- und Ostseeküste:

Im Sommer fahren wir nicht gerne dort hin. Es ist fast überall sehr voll und für Hunde gibt es nicht an jedem Strand Möglichkeiten, sich wirklich auszutoben. Dann lieber im Sommer ins Hinterland ausweichen, wo man wunderschöne lange Spaziergänge z.B. in der Heide unternehmen kann.

 

Unsere Urlaubsaufenthalte in diesen vielen Ländern haben gezeigt, dass man eigentlich seinen Hund in jedes Land mitnehmen kann. Man sollte sich aber an Gesetze, Sitten und Gebräuche halten, dann hat man nirgendwo Probleme. Die Frage ist außerdem, ob ein Hund an einem reinen Strandurlaub in der Sommerhitze wirklich Freude hat.

Wir versuchen, in andere Jahreszeiten auszuweichen (bzw. den August zu meiden). Das hat den Vorteil, dass man deutlich mehr Platz hat und das Servicepersonal, die Hotelbesitzer und auch die Campingplätze viel entspannter sind und eher mal eine Ausnahme gestatten. Auch haben die oben genannten Länder alle im August große Ferien und dann wird es richtig eng.