Die Mayo-Klinik in den USA hat eine Studie gemacht: Es gibt Menschen, die deutlich besser schlafen, wenn ihr Hund nachts bei ihnen im Bett liegt. Sie empfinden es als Geborgenheit und Sicherheit. Besonders das ruhige Atmen und schon die reine Anwesenheit werden als angenehm empfunden.1
Auch eine andere US-Studie aus dem Jahr 2018 mit mehr als 900 Frauen bestätigt: Sie fühlten sich mit einem Hund im Bett wohler und beschützter als mit einem Menschen. Viele Hundebesitzer lassen deswegen ihr Tier mit ins Bett – allen Bedenken zum Trotz.
Und was spricht dagegen?
Im Winter kann es mit dem Hund im Bett sehr kuschelig sein, im Sommer aber wird es unter Umständen schnell zu warm – für beide. Manchmal ist das Bett auch zu klein oder der Vierbeiner ist nachts sehr unruhig: Schleckt sich, springt vom Bett und wieder hoch oder dreht sich ausgiebig bevor er eine geeignete Schlafposition findet.
Durchschlafen kann für den Menschen dann zur Herausforderung werden. Haben Sie einen leichten Schlaf oder ist der Hund sehr zapplig, dann sollte man darüber nachdenken, ob man den Hund überhaupt mit ins Schlafzimmer nimmt.
Und dann ist da noch die Hygiene
Nehmen Sie Ihr Tier mit ins Bett, dann heißt es, Sie gehen mit Straßenschuhen schlafen. Mit anderen Worten, der Hund kann einiges an Schmutz und Bakterien mitbringen. Auch Haare und eventuell Würmer können so ins Bett gelangen. Das sollten Sie im Hinterkopf behalten.
Wenn Sie einen gepflegten, auf Würmer kontrollierten Vierbeiner haben und es für Sie in Ordnung ist, kann Ihr Liebling natürlich mit ins Bett. Bedenken Sie aber bitte, dass es vorkommen kann, dass andere Menschen das nicht so toll finden. Wenn der Hund dann plötzlich seinen geliebten Platz verliert, kann das zu Schwierigkeiten führen. Vielleicht doch das Hundebett neben Ihrem Bett?
Noch keine Kommentare