Ironman kennt fast jeder!

Besonders nach den Erfolgen deutscher Teilnehmer, ist der Ironman in Hawaii mittlerweile auch in Fernsehübertragungen präsent.

Irondog gibt es dieses Jahr schon zum 8. Mal. Auch hier gilt es, einen Triathlon zu absolvieren.

Und was muss man da machen?

Wie der Name schon sagt, muss die Strecke mit dem Hund bewältigt werden:

  • Schwimmen: ca. 150m
  • Biken: ca. 5km
  • Laufen: ca. 5km

Am ersten Tag wird also geschwommen, man ist mit einem Bike oder Scooter unterwegs und dann noch die Laufstrecke. Abends im Dunkeln gibt es noch einen Nachtlauf nur mit Stirnlampe, ca. 2,5km. Am zweiten Tag geht es noch einmal auf die gleiche Strecke wie am Vortag. Der Nachtlauf entfällt am zweiten Tag, da die Teilnehmer oft von weither anreisen und deswegen nicht zu spät die Heimreise antreten möchten.

Wie sieht es mit dem Tierschutz aus?

Vor Beginn der Veranstaltung gibt es natürlich einen Check durch einen Tierarzt. Nur, wenn dieser nichts zu bemängeln hat, kann gestartet werden. Normalerweise ist eine Strecke von ca. 12-13 km am Tag für die Hunde kein Thema. Die Strecke in Litschau in Österreich (der zur Zeit einzige Austragungsort) ist aber sehr anspruchsvoll. Der körperlich Einsatz von Mensch und Tier ist deswegen schon recht hoch. Also nichts für Couchpotatoes!

Was muss ich machen, wenn ich mitmachen will?

Auf jeden Fall muss die Begeisterung für Bewegung an frischer Luft vorhanden sein. Auch der Hund sollte sehr gerne laufen. Eine Rasse, wie zum Beispiel die englische Bulldogge, ist wahrscheinlich nicht der optimale Partner.

Bevor man zum Irondog zugelassen wird sollte man schon an einem Triathlon teilgenommen haben. Das geht unter anderem beim Hundeoutdoorfestival in Oberhof oder auch in Litschau direkt, indem man dort bei „Happy dog“ für Einsteiger mitmacht. Im nächsten Jahr kann man dann bei den „Rookies“ starten. Im darauffolgenden Jahr steht einer Teilnahme bei den „Veteranen“ nichts mehr im Weg.

Das ist doch nur etwas für austrainierte Sportler!

Nein, die Freude an der Bewegung an frischer Luft ist das wichtigste. Es gibt auch Teilnehmer (siehe Foto), die nicht dem Bild des Hochleistungssportlers entsprechen. Man kann genauso viel Spaß haben, wenn man nicht zu den Schnellsten gehört.

„Finishen“ also „Ankommen“ ist das Ziel. Das Gefühl gemeinsam mit dem geliebten Vierbeiner etwas erlebt zu haben, ist mehr wert als jeder Pokal.

Der nächste Irondog startet am 15.09.18 und geht bis zum 16.09.18.

Wir bedanken uns beim, in der Szene gut bekannten, Fotografen Danny Harzfuchs für seine vielen Informationen zu diesem Thema und nicht zuletzt für die tollen Fotos.