Wildlachsöl als gesunde Ergänzung

Wildlachsöl als gesunde Ergänzung

Bei der Ölmenge ist es nicht so, dass „viel hilft viel“ das richtige Motto wäre. Wenn Sie darauf achten, dass die Futterration Ihres Hundes moderat ca. 15% Fett enthält, das erreichen Sie durch etwas fetteres Fleisch oder durch die Zugabe von Schaffett oder Schmalz, benötigt ein 20kg-Hund nur 2 Teelöffel Öl täglich (errechnet nach Meyer mit ca. 0,3g Öl pro kg-Körpergewicht). Verträgt Ihr Hund nicht so viel Fett oder soll Gewicht verlieren, verringern Sie die Gesamtfettmenge im Futter (nicht weniger als 5%) und bleiben aber bei der empfohlenen Ölration.

 

 

Hier haben wir die wichtigsten Öle zur Omega-3-Fettsäuren-Ergänzung (siehe Blog: „Wie viel Öl und Fett braucht der Hund?“)in der Hundefütterung aufgelistet:

 

 

 

Leinöl

Leinöl enthält ca. 50% Alpha-Linolensäure (mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure), Linolsäure (14%), Ölsäure (18%), wenig Vitamin E. Es ist ein empfindliches Öl und sollte deswegen nie erhitzt werden. Es eignet sich hervorragend zu Ergänzung von Omega-3-Fettsäuren im Futter. Wegen des hohen Gehalts an dieser Fettsäure kann es sparsam eingesetzt werden.

Lachsöl

                                                                                
Es ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren findet man reichlich in Kaltwasserfischen, wie Lachs, Makrele oder Hering, wobei deren Gehalt saisonal variiert. Die Zellmembranen der Nervenzellen bestehen zum großen Teil aus DHS. Diese biologisch aktiven Fettsäuren erhöhen die Flexibilität der Membranen und damit ihre Durchlässigkeit für die roten Blutkörperchen. Sie kommen vor allem im Lachsöl und anderen fetten Kaltwasserfischölen vor, wenn die Fische nicht aus Fischzuchten kommen, sondern bei denen die Fische die Möglichkeit hatten Plankton zu fressen. Dieses Öl ist sehr gut im Wechsel mit Leinöl zu füttern.

Dorschlebertran

Dorschlebertran ist reich an lebensnotwendigen Vitaminen A und D, welche in kaum einem anderen Futtermittel in demselben günstigen Verhältnis vorkommen. Er erhöht die Widerstandskraft gegen Infektionen. Vitamin A fördert das Wachstum und schützt Haut und Schleimhäute , fördert das Sehpurpur des Auges, wovon die Fähigkeit, im Dunkeln zu sehen, abhängig ist. Vitamin D ist für einen normalen Kalkstoffwechsel notwendig sowie für eine gesunde Verkalkung von Knochen und Zähnen verantwortlich. Da Vitamin A und D zu den fettlöslichen Vitaminen gehören, sollten sie nicht im Übermaß gefüttert werden. Sie werden im Körper gespeichert.

Nachtkerzenöl

Das Nachtkerzenöl kann aufgrund des hohen Gehalts an Gamma-Linolensäure (mit einem Anteil von bis zu 22%) gegen viele Krankheitsbilder helfen, so unter anderem bei Hauterkrankungen, Arthritis, Asthma, Allergien oder auch Verdauungsstörungen. Außerdem enthält es wichtige Aminosäuren und Mineralien sowie Vitamine, darunter auch Vitamin E.

Borretschöl  

Borretschöl hat ebenso wie Nachtkerzenöl einen sehr hohen (zum Teil noch höher mit bis zu 24%) Gehalt an Gamma-Linolensäure und besitzt somit ein ähnliches Wirkungsspektrum. Es kann also Ekzeme lindern und wird genauso wie Nachtkerzenöl auch bei Krebs eingesetzt.

Hanföl   

Dieses Öl hat mit um die 80% den höchsten Anteil an mehrfach ungesättigten Ölen, davon 2% Gammalinolensäure. Es eignet sich somit sehr gut zur Ergänzung der Futterrationen unserer Hunde.

 

Im Haushalt haben die meisten von uns aber noch andere Öle, die auch in der Hundefütterung eingesetzt werden können. So hat zum Beispiel auch Olivenöl positive Eigenschaften, die zum Beispiel beim Zellaufbau, der Verdauung und bei der Verdünnung des Blutes zum Tragen kommen. Außerdem besitzt es einen höheren Anteil an Vitamin E, so dass es einem „Ranzig-werden“ auch im Körper (also die Oxidation) von Ölen mit einem sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren entgegen wirken kann. Dazu sind auch das Distelöl und das Weizenkeimöl durch den hohen Anteil an Vitamin E geeignet. Die letzteren Öle sind zwar schwer durch Krebsforschungen in Skandinavien in Verruf geraten. Solange sie aber nur einem der anderen Öle beigemischt werden und somit in kleinsten Mengen verabreicht werden, spricht unserer Ansicht nach, nichts dagegen, so dass sich der hohe Vitamin E-Gehalt positiv auswirken kann.

Bei allen Ölen sollte man auf jeden Fall immer beste Qualität wählen. Hitzebehandlung während der Herstellung macht die Öle für den Körper unbrauchbar.