Viele Barfer haben Fisch mit in ihrem Ernährungsprogramm, andere scheuen sich aber vor der Fütterung von Fisch.

 

 

Grundsätzlich ist auch für den Hund eine Fischmahlzeit eine gesunde Mahlzeit.

Besonders Fische aus kalten Gewässern haben viele Omega 3-Fettsäuren in ihrem Körperfett (unter anderem die wichtigen Fettsäuren EPA und DHA) und einen hohen Vitamin D-Gehalt. Der Hund kann zwar aus pflanzlicher alpha-Linolensäure auch EPA und DHA umwandeln. Hierbei kommt es aber zu Verlusten. Die Katze kann das garnicht.

Einen besonders hohen Gehalt an Vitamin D besitzen folgende Fische (absteigend):

  • Sprotten
  • Hering
  • Forelle
  • Lachs
  • Sardinen
  • Thunfisch
  • Makrele

Fisch ist leicht verdaulich und auch so mancher Allergiker kommt mit der Fütterung von Fisch gut klar.

Auf was muss man bei der Fütterung von Fisch achten?

Ein paar Punkte sollte man beachten:

  • Thiaminase
  • Schwermetalle
  • Zuchtfisch aus Aquakulturen
  • Würmer (Fischbandwurm) und Bakterien (Rickettsien)

Thiaminase ist ein Enzym, das Vitamin B1 zerstört. Es kommt aber nur in rohem Fisch vor. Durch Erhitzen verliert es seine Wirksamkeit. Es gibt aber auch Fische, die vollkommen frei von Thiaminase sind. Hier die bekanntesten:

  • Forelle
  • Seelachs
  • Lachs
  • Rotbarsch
  • Kabeljau/Dorsch
  • Makrele

Schwermetalle werden leider immer wieder in Meeresfischen gefunden. Die Belastung ist wohl flächendeckend. Also, es gibt keine Gebiete, in den der Fisch hiervon verschont bleibt. Deswegen sind ein bis zwei Mahlzeiten pro Woche ausreichend.

Zuchtfisch kann leider, was den positiven Nährstoffgehalt angeht, mit seinen wilden Verwandten nicht mithalten. Das liegt daran, dass er kein natürliches Futter mehr zu sich nehmen kann. Auch ist er immer noch mit Antibiotika belastet (es gibt mittlerweile auch schon Impfungen, die den Antibiotikaeinsatz deutlich verringern). Außerdem fand Greenpeace in zwei Dritteln der genommen Proben von Zuchtfischen Pestizide.

Würmer und Bakterien kommen auch immer wieder ein Mal vor. Sie stellen aber nur ein geringes Problem dar. Entweder wird der Fisch vor dem Füttern gekocht oder man friert ihn mindestens 3 Wochen bei -20 Grad ein.

Es spricht also trotz allem viel für die Fütterung von Fisch. Außer, ja außer der Hund mag keinen Fisch. Ja, das gibt es auch. Genau wie bei uns Menschen gibt es Vierbeiner, die Fisch konsequent ablehnen. Hier kann man sich mit der Fütterung von Fischölen im Futter behelfen.

Die Fischwoche bei ProperDog ist leider schon rum. Wer aber nun trotzdem Appetit auf Fisch bekommen hat, wird unter folgenden Links fündig:

Kategorie  „Knabbern und Belohnen“: https://www.properdog.de/Fisch

Kategorie „Futterzusätze“: https://www.properdog.de/Oele-und-Fette

Kategorie „Nassfutter“: https://www.properdog.de/Nassfutter