Wir haben uns Fütterungsempfehlungen, die man kostenlos im Internet aufrufen kann, angesehen. Nicht alles, was da empfohlen wird, ist auch gut!

Hier ein paar Beispiele:

  • Die Fütterung einmal am Tag ist vollkommen ausreichend. Ja, kann sein, kann aber auch nicht sein! Es gibt viele Hunde, die mit einer einmaligen Fütterung am Tag gut klar kommen. Andere Vierbeiner, besonders die richtig Großen der Rasse, hätten hier eine extrem große Mahlzeit zu vertilgen. Sicher würden sie diese auch verschlingen, aber die Gefahr der Magendrehung erhöht sich dadurch. Andere Hunde, besonders die Kleinen, könnten dadurch stark unterzuckern. Mit anderen Worten: So pauschal kann man nicht sagen, dass eine Mahlzeit am Tag in Ordnung ist.
  • Regelmäßig füttern! Nein, gerade weil sich der Körper auf die regelmäßigen Mahlzeiten einstellt, kommt es bei manchen Hunden vor, dass sie schon eine ganze Zeit vor der Mahlzeit Schleim erbrechen, da der Magen anfängt Säure zu produzieren. Wird unregelmäßig gefüttert, passiert das nicht. Übrigens, auch beim Wolf gibt es kein regelmäßiges Futter. Das Reh kommt nicht Punkt 18.00 Uhr vorbei und ruft: „Friss mich!“
  • Regelmäßig fasten! Ja, das kann gut funktionieren! Aber nicht jede/r Hundebesitzer*in kann mit ansehen, wenn der Hund einen Tag kein Futter bekommt. Das hat zur Folge, dass der Fastentag irgendwann verschwunden ist und somit auch der positive Effekt. Besser ist ein vegetarischer Tag, an dem Eier und Milchprodukte das Fleisch ersetzen. Auch hiermit werden die Organe des Hundes geschont.

Es ist wichtig, dass man die Informationen im Netz auf jeden Fall hinterfragt. Die Fütterung sollte immer ganz individuell auf den jeweiligen Hund ausgerichtet sein. Regeln können etwas Gutes sein. Aber sie müssen passen.