Beschäftigung am Wasser: Ideal bei Hitze!

Seit Wochen rollt eine Hitzewelle nach der anderen über Deutschland hinweg.

Darunter leiden nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere geliebten Vierbeiner.

Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammen gestellt, wie Sie Ihrem Hund die Hitze etwas erträglicher machen können:

  1. Längere Spaziergänge nur früh am Morgen oder am späteren Abend, am Besten im Wald!
  2. Nutzen Sie es, wenn Sie in der Nähe von Wasser wohnen. Ein Bach tut es schon, es muss nicht immer das Meer sein. Hier kann sich der Hund immer wieder abkühlen. Es reicht schon, wenn die Füße im Wasser stehen, nicht jeder muss schwimmen. Manche Hunde legen sich auch gerne mit dem Bauch ins kühle Nass.
  3. Vermeiden Sie Asphalt! Der Straßenbelag kann gerade nach stundenlanger Sonneneinstrahlung so heiß werden, dass es für die Pfoten mehr als unangenehm wird. Dort wo Sie nicht barfuß laufen können, ist es auch für den Hund ein Problem.
  4. Wenn es bei Ihnen weit und breit kein Wasser gibt, nehmen Sie Ihrem Vierbeiner etwas zu trinken mit. Hunde können nur bis 25 Grad Außentemperatur allein durch Hecheln kühlen. Für alles, was darüber ist, benötigen sie Wasser.Man kann damit auch die Ohren (gut durchblutet) und die Innseiten der Oberschenkel (große Blutgefäße laufen hier entlang) befeuchten und so Kühlung ermöglichen.
  5. Besonders langes Fell braucht im Sommer mehr Pflege. Das Entfernen von alter Unterwolle lässt die Haut besser atmen und nach dem Bad verfilzt langes, seidiges Fell nicht so schnell, wenn es immer wieder gut gebürstet wird.
  6. Die meisten Hunde lieben Eis! Frieren Sie einfach eine Mischung aus Hundeleberwurst und Joghurt (wenn er Milchprodukte verträgt) oder Fleischbrühe ein. Wenn man dies vorher in z.B. einen Kong füllt, wird es ein Riesenspaß und der Hund kühlt dadurch sehr gut ab.
  7. Gönnen Sie Ihrem Hund seine „Siesta“! Je älter Ihr Vierbeiner, um so eher wird er sich bei Hitze gerade um die Mittagszeit zurückziehen. Das ist sehr vernünftig und schont das Herz.
  8. Viele Tiere legen sich hierzu gerne auf eine spezielle Kühldecke, ein nasses Handtuch oder einfach auf kühle Fließen. Für Ruhepausen ist eine Kühlweste nicht immer das Beste. Wird es Ihrem Vierbeiner zu kalt, kann er von einer Decke aufstehen und sich einen wärmeren Platz suchen. Die Weste kann er nicht ausziehen.
  9. Die Westen eignen sich besser für Spaziergänge oder auch, wenn Ihr Hund z. B. als Rettungshund im Einsatz ist.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine wunderschöne Sommerzeit!