Für jeden Hundehalter der „Super-Gau! Pseudowut ist beim Hund immer tödlich!

Was ist eigentlich Pseudowut oder Aujeszky-Krankheit?

Hierbei handelt es sich um eine Herpeserkrankung, die primär von Schweinen übertragen wird. Wild- und Hausschweine erkranken an dieser Infektion. Außer sehr jungen Ferkeln sterben Schweine nicht an Pseudowut. Sie tragen das Herpesvirus zeitlebens im Körper und können so andere Tiere damit infizieren.

Aber nicht nur das lebende Schwein kann das Virus verbreiten. Fleisch von verseuchten Tieren ist genauso ansteckend.

 

Ende 2016, Anfang 2017 wurden erstmals wieder kranke Wildschweine gemeldet (Meldepflichtige Seuche). Betroffene Gebiete waren Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Bayern. Lange hatte Deutschland als frei von Pseudowut gegolten.

Wie kann man den geliebten Vierbeiner vor einer Ansteckung bewahren?

  • Als erstes sollte der Hund im Wald niemals zum Schnuppern an ein verendetes Wildschwein gelassen werden.
  • Kein rohes Schweinefleisch füttern!
  • Auch keine rohen Wurst- und Schinkenwaren als Leckerchen geben. Dazu gehören roher Schinken, Salami und andere ungekochte Erzeugnisse vom Schwein aus der Fleischtheke des Metzgers. (Bei der Fleischbeschau wird Pseudowut nicht getestet, weil sie für den Menschen ungefährlich ist.)

Damit ist ihr Tier gut geschützt. Gekochtes Schweinefleisch und -fett und auch Fleisch, das mindestens sechs Wochen bei mehr als -18 Grad tiefgefroren war, sind ungefährlich.

Grundsätzlich: Lieber etwas vorsichtiger sein!