
Als Hundebesitzer möchte man, dass es seinem Vierbeiner gut geht und er sich wohlfühlt. Eine gesunde Verdauung ist dabei für das Wohlbefinden und die Gesundheit unseres Hundes sehr, sehr wichtig.
Hier sind fünf wichtige Signale, auf die Sie achten sollten:
- Häufiger Durchfall oder Verstopfung
Wenn Ihr Hund regelmäßig Durchfall hat oder Schwierigkeiten beim Koten zeigt, kann das ein Hinweis auf Verdauungsstörungen sein. Durchfall kann auf eine Unverträglichkeit, Infektionen oder eine falsche Ernährung hindeuten. Verstopfung hingegen kann durch unzureichende Ballaststoffe, wenig Trinken oder andere gesundheitliche Probleme verursacht werden. - Blähungen und aufgeblähter Bauch
Wenn Ihr Hund häufig einen geblähten Bauch hat (nicht plötzlich mit großen Schmerzen, Vorsicht: Verdacht auf Magendrehung), besonders wenn er auch noch von schlechten Gerüchen oder Pupsen begleitet wird, ist dies oft ein Zeichen dafür, dass etwas mit der Verdauung nicht stimmt. Übermäßige Gasbildung kann auf eine falsche Futterzusammensetzung oder eine gestörte Darmflora hinweisen. - Erbrechen nach dem Fressen
Wenn Ihr Hund regelmäßig nach dem Essen erbricht, kann das auf Magenprobleme, eine Unverträglichkeit oder eine zu schnelle Nahrungsaufnahme hindeuten. Es ist wichtig, die Ursache zu klären. - Appetitlosigkeit
Ein plötzlicher Verlust des Appetits kann ein Zeichen für Magen-Darm-Beschwerden sein. Wenn Ihr Hund sich unwohl fühlt oder krank ist, zeigt er weniger Interesse am Essen. Auch hier zuerst bitte Abklärung durch Tierarzt oder -ärztin. - Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein
Wenn Ihr Hund lethargisch wirkt, sich weniger bewegt oder Anzeichen von Unwohlsein zeigt, könnte das auch mit Magen- und Darmproblemen zusammenhängen. Verdauungsprobleme können nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu Nährstoffmangel führen, der schlapp macht.
Fazit:
Eine gesunde Verdauung ist die Basis für das Wohlbefinden Ihres Hundes. Wenn Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bei Ihrem Vierbeiner beobachten, sollten Sie nicht nicht zu lange warten und einen Tierarzt oder eine Tierärztin aufzusuchen.
Jüngste Studien haben der Ernährung bei der Vorbeugung, Sofort- und Langzeittherapie von Darmentzündungen bei Hunden große Bedeutung beigemessen. Besonders der Wert von fermentierbaren Ballaststoffen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren wurde bestätigt. Es ist möglich, die Symptome der Kolitis (Reizdarm) allein durch die Ernährung zu verbessern.
Ballaststoffergänzungen können bei häufigen Darmerkrankungen wie akutem Durchfall, chronischem Durchfall und Verstopfung viel für die Darmflora tun, damit sich das Kot wieder normalisiert.
Lösliche, fermentierbare Ballaststoffe (Inulin, Pektin, Flohsamen, Bananen) sind eine Nahrungsquelle für Darmmikroben, die wiederum den Darmzellen Energie liefern. Unlösliche Ballaststoffe (Cellulose), beschleunigen die Darmpassage, lockern den Stuhlgang und wirken wie ein natürlicher Reiniger für den Darm.
Ballaststoffe können außerdem die Funktion der Analdrüsen unterstützen.
Noch keine Kommentare