Alt – aber glücklich!

Vor Kurzem habe ich bei Dr. Rückert auf der Homepage einen Text gelesen, in dem es um Vernachlässigung im Alter ging.

Das Thema hat mich sehr berührt!

Vergessen wir wirklich, wenn unsere Hunde alt werden, dass sie unter Umständen noch die gleichen Bedürfnisse haben, wie zu den Zeiten als sie noch jung waren.

Da musste ich noch einmal genauer nachdenken. Was mache ich täglich mit meinen beiden alten (12 und 13 Jahre) Hündinnen? Obwohl, sie kommen mir nicht wirklich alt vor. Im Urlaub haben sie mich ohne Probleme auf einer 20km – Wanderung begleitet. Beim Fahren mit den Ponys laufen sie immer mit bzw. voraus.

Sie bekommen noch immer ihre Rennspiele (etwas weniger oft, sonst lahmt die eine ältere Dame). Sie dürfen auf der Wiese Bälle suchen und so die Nase einsetzen. Auch im Haus haben sie täglich ihr Suchspiel.

Klar, wir haben früher noch mehr gemacht. Beide waren Rettungshunde und hatten mindestens zweimal pro Woche Training. Aber beide waren damals schon nicht so passioniert und haben diese „Arbeit“ ohne Probleme aufgegeben. Aber auf den Spaziergängen könnte ich mir wieder mehr einfallen lassen. Da ist doch öfter mal nur Routine angesagt.

Und die Gesundheit?

Hin und wieder begegnen uns auf Spaziergängen Hunde, die ein schlechtes Fell haben und lustlos hinter Frauchen/Herrchen her schlurfen. Wenn man fragt, heißt es meistens: „Oh, der ist schon alt!“ Manchmal kommt dann dabei heraus, dass die Hunde erst 8 oder 10 Jahre alt sind.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man ältere Hunde durchchecken lässt, wenn sie ihr Verhalten ändern. Nicht immer ist es das Alter! Manchmal verstecken sich dahinter Krankheiten, die behoben werden können.

Alt sein ist ja schon nicht so doll, aber auch noch zusätzlich krank: Das muss nicht sein. Oft kann den Vierbeinern geholfen und die Lebensqualität verbessert werden. Hinzu kommt noch, dass eine gesunde Ernährung mit Zusätzen, die speziell dem älteren Tier guttun, Wunder wirken kann.

Ein schlechtes Fell muss auch im Alter nicht sein!

Bestimmt nimmt es niemand leicht, wenn der Hund alt wird. Trotzdem ist es möglich, dass man mit der Aussage: „Er ist alt!“ manchmal nicht richtig liegt. Vielleicht sollte man doch lieber früher als später zum Tierarzt gehen, damit eine genau Diagnostik durchgeführt werden kann.